Aufgrund mehrerer Beschwerden mussten wir uns mit dem Thema „Tiere im hiclimb“ intensiv befassen.
Das Tierverbot im hiclimb galt schon immer: Es ist in den Kletterregeln fest verankert, die seit Bestehen des hiclimb in der Kletterhalle aushängen. In der Vergangenheit trafen wir ab und zu Menschen mit ihren Hunden im hiclimb an und wiesen diese auf das bestehende Tierverbot hin. Die meisten Menschen verstanden das und ließen ihre Hunde zu Hause: Hunde bzw. Tiere sind in Sportanlagen selten erlaubt.
Wir versuchten eine Zeitlang, 1 bis 2 Hunde auf dem Außengelände zu dulden – quasi für Menschen, die keinen Hundesitter gefunden hatten. Leider wurden es schnell mehr Hunde. Diese waren z.T. nicht angeleint: Aber nicht angeleinte Hunde stellen im Kletterbetrieb ein durch uns nicht kalkulierbares Sicherheitsrisiko dar, welches wir nicht akzeptieren können und dürfen.
Es wurden zudem Löcher gebuddelt die eine Unfallgefahr für Menschen darstellen können. Leider wurden auch unsere Sitzgelegenheiten von Hunden gerne angenommen.
Zudem fühlen sich nicht alle Menschen in der Nähe von Hunden wohl, haben Angst oder Allergien, was auch zu Rückmeldungen an uns führte.
Wir haben uns die Entscheidung nicht einfach gemacht und es ist schade, dass jetzt wieder alle Hunde ausgeschlossen sind, aber uns bleibt aus versicherungstechnischen Gründen keine Alternative.
Assistenzhunde haben aufgrund des Behindertengleichstellungsgesetztes natürlich Zutritt zum hiclimb.
Hildesheim, im Oktober 2025
Vorstand der Sektion Hildesheim des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V.
